

Thea Marsh überquert einen Ozean, um eine Tür zu schließen, die sie nie öffnen wollte. Ihre Schwester Sarah ist tot. Was bleibt, ist ein gemeinsames Haus in einem kleinen Ort in Vermont, ein Stapel juristischer Dokumente – und zwei Menschen, die darin leben: Nate, der trauernde Witwer, der seinen Schmerz wie ein verschlossenes Zimmer bewacht, und Cody, ihr Neffe mit den graugrünen Augen ihrer Familie und kaum einer Erinnerung an seine Mutter. Dann ist da noch der Umschlag. Versiegelt in Sarahs Handschrift, adressiert an Nate, geschrieben drei Monate vor ihrem Tod. Thea steckt ihn in ihre Tasche und sagt sich, dass sie ihn weitergeben wird. Sie tut es nicht. Drei Wochen erzwungener Nähe werden zu einem langsamen Zerbrechen aus Schuld, Sehnsucht und der gefährlichen Anziehung zu dem einen Mann, den sie niemals begehren dürfte. Manche Briefe waren nie zum Absenden bestimmt. Manche Gefühle nie zum Fühlen. Und manche Türen lassen sich, einmal geöffnet, nie wieder schließen.